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Anleitung für den geringen Mann in Städten und auf dem Lande in Absicht auf seine Gesundheit
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17
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Einleitung.

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Ich darfzweytens auf die Guths-Herrschaf-ten meine Rechnung machen. Ihr Räch, derjederzeit mit der größten Hochachtung von ihrenUnterthanen angenommen wird, ist ungemein be-quem, eine üble Verfahrungsart abzubringen, undeine neue, wovon sie alle Vortheile leicht einsehenwerden, beliebt zu machen. Die häusigen Exem-pel, die ich gesehen habe, wie leicht sie in den Planeiner Cur eingehen, der Eifer, welchen sie bey derHülfe der Kranken aus ihren Dörfern blicken las-sen, und die edle Denkungsart, womit sie für ihreBedürfnisse sorgen, lassen mich hoffen, indem ichvon den bekannten auf die unbekannten schließe,daß sie mit Vergnügen ein neues Mittel ergreifenwerden, in ihrer Nachbarschaft Gutes zu stiften.Die wahre Menschenliebe empfindet, daß der besteWille aus Mangel der Einsichten schaden könne,und diese Furcht hält sie oft unschlüßig zurück; abersie ergreift mit Begierde jedes neue iicht, das ihreHandlungen leiten kann.

Drittens werden reiche oder wenigstens wohl»habende Personen, welche ihr Geschmack, ihre Be-dienungen oder ihre sonstigen Einkünfte zumiand«leben verbinden, wo sie an Wohlthun ihr Vergnü-gen haben, einige Anleitung bey Ausübung ihrerMildthätigkeit mit Freuden annehmen.

In allen Dörfern, wo von diesen ebengedach-ten drey Classen einige Mitglieder wohnen, habensie fast immer von den Krankheiten des Orts Nach-richt, weil man bey ihnen Suppe, Theriac, Wein,B Zwi«,