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Anleitung für den geringen Mann in Städten und auf dem Lande in Absicht auf seine Gesundheit
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108
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IQ8 Von den wahren Mitteln,

Eins gleiche und ordentliche Oeffnung des iei<bes trägt auch zur Gesundheit vieles bey.

Eine übersiüßige Oeffnung, welche gemeinig-lich eine Folge von einer schlechten iebensordnungund Dauung ist, schwächt die Gedärme, undnimmt dem ganzen Körper die Kräfte.

Ist aber die Oeffnung zu selten, so könnenviel schädliche Dünste in das Blut eingeführetwerden, zumal bey Personen, die viel Bewe»gung haben. Doch starke und rührige Personen,wann sie von Speisen leben, die ihre gehörigeMischung von trockenen und nassen Sachen haben,haben gemeiniglich ihren steten täglichen Stuhl-gang.

Diejenigen, welche ihre Natur an eine gewisseStunde gewöhnen, haben selten nöthig, abfüh»rcnde oder stopfende Mittel zu gebrauchen.

Allzu vieles Harnen ermattet die Nieren undBlasen, und vertrocknet das Blut, aber wo esgar unterbleibt, oder auch nur so mangelhaft ge-schieht, daß bloß die dünnen wäfserichten Theileabgeschieden werden, so entstehen die schwerestenFolqen davon.

Eine unmäßige Anbetung der Göttin der iiebeist sehr jungen, gleichwie sehr alten Personen, in«sonderheit wann sie dabey schwach sind, ganz schäd-lich; wie dann ihr Körper davon kalt, trocken,matt und zitternd, wie auch verschiedenen Krank'heiten der Nerven, als Stein und Gicht, unter-worfen wird, deswegen auch die Verschnittenen

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