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Von der Unzulänglichkeit
kes immer mehr bestarken, die Vorurtheile desiel-ben dauerhafter, und durch ihr betäubendes undwidersinniges Gewäsche die Thoren noch närrischermachen. Ein Hauptartikcl eines gemeinnützigenpraktischen Handbuchs müßte demnach die Ent«deckung und gründliche Widerlegung der gewöhn-lichsten Mißbrauche und Vorurtheile seyn; unddie nächste Sorge eines solchen Schriftstellers wärediese: die unwissenden mitleidigen Rathgeber zucharakterisiren^ und vor allen Dingen, die groß«sprecherischen Marktschreyer, Dorfärzte und Pfu-scher dem Volke vorhero in ihrer ganzen Abscheu-lichkeit zu zeigen, ehe man die letztern ohne Beweißfür offenbare Menschenfeinde ausschrie, die erster«aber durch unzureichende praktische Anleitungen zumehrern Todschlagen privilegirte, und die entvöl-kernde Folgen einer unzeitigen Menschenliebe oderstrafbaren Unverschämtheit dadurch noch furchtba-rer machte.
Die iiebe zum ieben ist gemeiniglich stärkerals alle übrige ieidenschaften; oft stärker, als diegesundeste Vernunft. Ein Kranker, der sich inGefahr zu befinden glaubt, findet in den widersin.nigsten Rathschlägen keinen Widerspruch. Dereifrige Wunsch seiner Genesung erleichtert ihm dieunwahrscheinlichsten Hofnungen, und würket inihm ein lächerliches Vertrauen. In seinen Oh»ren klingt der Rath eines jeden Kindes vernünf-tig. Die Vorschläge des abscheulichsten Betrü«Zers, des elendesten Dummkopfs scheinen ihm
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