der meisten praktischen Handbücher. 17
zu haben, welche die Unzulänglichkeit der ge-wöhnlichen praktischen Handbücher, diezum Gebrauch der Unwissenden geschriebenwaren, zur Genüge erweisen können.
Die wahre Absicht solcher Schriften ist;„die Unerfahrnen mit sich selbst, mit dem unschätz-„baren Werth der Gesundheit, mit den leichtesten„Mitteln sie zu erhalten, oder die verlohrne wieder„herzustellen; mit den gemeinsten Vorurtheilen,„und mit den abscheulichen Betrügereyen der»Quacksalber und Harnpropheten bekannter zu„machen.» Wenn diese Absicht fehl schlagt, sohat man entweder dem dunklen und unvollstän-digen Vortrag der Verfasser solcher Anweisungen,oder den geringen Fähigkeiten der Personen, fürwelche sie abgefaßt worden, oder beyden zugleichdie Schuld beyzumejftn. Die Kunst, sich ieutenvon sehr ungleichen Fähigkeiten durchgängig ver-ständlich zu machen, gehört unter die seltnen Ga-ben sehr vorzüglicher Schriftsteller. Es giebt nurwenige große Geister, die sich von ihrer Höhe ge,schickt genug bis zu den Vorurtheilen und schwa-chern Erkenntnißkräften der Ungelehrten herab zulassen wissen. In den iehren aber, welche dieErhaltung und Wiederherstellung der Gesundheitbetreffen, ist wie bey denen, welche die Religionangehen, jedes Mißverständniß gefährlich. EinArzt, der ieute von ungleichen und oft schwachenEinsichten belehren will, muß, um allen schädlichenIrrungen vorzubauen, seinen Unterricht den
b Fähig.