der meisten deutschen Handbücher.
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Unachtsamkeit der meisten Menschen in Absichtaufdie Erhaltung ihrer Gesundheit und die Verwahr,losung der Kranken sind zuverläßig zwo der be.trachtlichsten und gemeinsten. Es ist unglaublich,wie groß die Anzahl derjenigen ist, deren iebens-ziel durch eigne Nachlaßigkeit oder durch wider-sinnige Rathschläge verkürzt wird. Eben so zahl,reich ist der Haufe dererjenigen, die durch Anwen-dung verkehrter Mittel in langwahrende Krankhei-ten, oder durch eine verderbliche iebensordnung, inden traurigen Zustand der Unthätigkeit und derEntkraftung verfallen.
Aberglaube, Vormtheile, Gewohnheiten, Un.wissenheit, Eigensinn, schlechte Beyspiele, —diese eckein und landverderblichen Folgen einer un-vernünftigen Erziehung, sind eben so viel Klippen,woran täglich das icben und die Gesundheit unge.zählter Menfthen scheitern muß. Der fühlbareMenschenfreund sieht diese drohende Gefahren mittheilnehmender Unruhe; er warnt seine Brüdermit iiebevoller Bescheidenheit; er zeigt gleichsammit Fingern die Stellen an, wo die Klippen amgefährlichsten sind. Umsonst. Der Unachtsameist gegen die zärtlichsten Warnungen taub. Derleichtsinnige sieht mit geblendeten Augen nach denStellen, wovor er gewarnt wird; er eilt den dro.henden Gefahren mit sinnlosem iacheln entgegen,scheitert durch die Macht der Gewohnheiten undstirbt in beharrlichem Aberglauben, — ein unbe-
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