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648 verzeichnlß der Hülfsmittel.
No. 56.
Eistnftile zwey Unzen / Raute und Anispulverjedes ein Loth, Hopig, so viel man nöthig hateine Latwergen daraus zu machen. Ein halbQuintgen des Taaes dreymahl.
No. s?.Ertract von dem grossen stinkenden Schierlingmit gestecktem Stengel / eine Unze. Machet ausdiesem mit gepulvertem Schierlingkraut Pillen vonzwey Granen am Gewicht.
Man fängt mit einer Pillen Morgens undAbends an / und vermehrt die Dost nach und nach.Man hat es schon Kranken bis auf ein Loth ineinem Tag gegeben, (ii)
No. 58.
(U) Diests Mittel ist schon viele Jahrhunderte voneinigen AerUen in verschiedenen Ländern gebrauchtworden, sie geben sich aber zu wenig Mühe / ihreBeobachtungen m bevestnen / und unterlassen es, dieeigentliche Gattung des Schierling, deren sie sichbedient zu bestimmen, und die Art anzuzeigen, wiesie solchen gebraucht. Dieses, neben den unglückli-chen Zufallen welche durch den Gebrauch andererGattungen, vielleicht auch durch einen unvorsichtigenGebrauch dieser Gattung, veranlasset worden, brach,ten nach und nach dieses Mittel in Vergessenheit,und man sahe überhaupt alle Gattungen des Schier-lings als eine Wanze an, die nichts als böseswürken tonte. Allein vor fünf Jahren hat HerrAnton Stört Leibartt Sr. Kaystrl. Maiestat denSchierling der Vergessenheit entrissen, m welcher er
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