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Herrn S. A. D. Tissot Anleitung für das Landvolk in Absicht auf seine Gesundheit
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647
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Verzeichniß der Hülfsmittel. 647

ab, und gebet dem Kranken des Tages dreymahleine Dose, eine Stunde vor den Mahlzeiten, (gg)

No. 55.Eisenfeile zwey Unzen / Raute und weißenAndorn dVlurl ubium sldum) jedes eine Hand-voll, von schwärzn Nießwurzel (ttcllekoru«nißer) ein halb Loth, eine Maaß Wein.

Man bereitet diesen Wein nach der bey No.43. gegebenen Anleitung, und giebt taglich drey-mahl, eine Stunde vor dem Essen, eine Tasse. (KK)

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No. 56.

(llß^ Dieses Mittel, welches für reiche Leute an-nehmlicher gemacht werden kan, wenn man anstattdes A»ls Zimmet nimmt, enthält sehr wenig Ei-sen ; allein diese Dose ist in dem Anfang des Uebelshinreichend, und man kan sich auch bey jungenTöchtern mit zwey Dosen in einem Tag begnügen.Wenn man es stä.ker haben will, so darf man nurden Zusatz von Elsmfcile verdoppeln. Ich wieder«hohle es,' aus Furcht ^ daß ich es nicht genug ge-sagt , daß die gebrauchte Eisenfeile von allem Rostrein seyn müsse; der Rost verderbet den Magen, dahingegen die Eisenfeile, wenn sie vom Rost rein ist,das beste Mittel ist für den Magen, i» den Fällen,welche eine Stärkung desselbtgen erheischen.

(KK) Ich muß nochmahls anmerken, daß mau beyPersonen, welche sich lange Zeit tränklich und schwachbefunden, sich befleißen müsse, die Gesundh 'it wie-derherzustellen , und nicht die Reinigung zu t ttbm;diese wäre sehr schädlich. Sie kommet von selbst,wenn sich die Kranke besser befindet / ihre Herstel-lung folgt der Herstellung der Gesundheit nach,und soll und kan nicht solcher vorhergehen.

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