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Herrn S. A. D. Tissot Anleitung für das Landvolk in Absicht auf seine Gesundheit
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zur vorbauung.

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Kranken toben tan, wovon sich bey dem gemeinenVolke nur gar zu leicht Beyspiele finden lassen, in-dem es fast allezeit durch Mörderhände geführt wird/so muß man diese Unglücklichen besorgen / als obsie durch scharfe Gifte vergiftet worden waren;siehe §.533. d. i. Man muß ihnen häufig lauesWasser, Milch, Oel, Gerstengetranle, Mandel«milch, erweichende Clystiere aus Milch mit demEyerdotter geben; ihnen eine häufige Aderlässe ver-ordnen , wenn die Schmerzen heftig und der Pulsstark und fiebrisch ist.

Die Ausleerungen anzuhalten lan man, nach-dem man hausige vcrdünnernde Mittel gebraucht,die nemlichen stillenden Mittel, welche ich §. 536.No. 6. gegen die heftigen Schmerzen verordnet,gebrauchen.

Flanelle Tücher, welche man mit warmemWasser durchnässet, darinnen man Theriack auflö-sen lassen, sind auch sehr dienlich; man lan auch,wenn die Ausleerungen durch den Stuhlgang un>mäßig sind, darbey aber sich wenig Fieber oderHitzen äusser«, den Clystieren einer Muscetnuß großTheriack beymischen.

Wenn das Erbrechen unmäßig ist, und keinBauchfluß zugegen, so muß man die erweichendenClystiere verdoppeln, mit Oel, ohne Eyerdotter,auch den Kranken in ein laues Bad setzen.

O 0 4 §. 553.

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