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von den Brüchen.
5. Endlich/ wenn diese Mittel ohne Nutzensind, so muß man sich zu dem Schnitt entschliefen,ohne ferners einen Augenblick zu verlieren; denndieses Uebel bringt zuweilen schon den zweyten Tagden Tod; hierzu aber wird ein geschickter Wund-arzt erfordert. Der glückliche Erfolg, mit wel-chem ich, sinth der ersten Ausgabe dieses Werks,denselbigen in einem Falle vornehmen lassen, wofast alle Hofnung verlohren war, den sechsten Tagvon einem Wochenbette, hat mich noch mehr, alsalle vorigen Beobachtungen überzeugt, daß mansolchen niemahl unterlassen müsse, wenn die übri-gen Mittel unzulänglich sind; der Tod, welcherohne dieses unvermeidlich ist, wird dadurch nichtbefördert, sondern er wird leichter, wenn derKranke nicht gerettet wird. Wenn der Schnittauf die Weise gemacht wird, wie ihn Herr Levedein dem erzehlten Falle gemacht hat, verursachet ersehr leidmliche und kurze Schmerzen.
Ich will von der Art, solchen vorzunehmennicht reden, weil es mich allzuweit führen würde,wenn ich einem Wundarzt, welcher solche nichtkennet, genügsamen Unterricht geben wollte, dahingegen ein erleuchteter Wundarzt, alles weißwas ich hiervon sagen tönte.
Vor einigen Jahren ist hier eins Frau verstor«ben, welche ganz dreiste diesen Schnitt zu machen
wagte,
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