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Herrn S. A. D. Tissot Anleitung für das Landvolk in Absicht auf seine Gesundheit
Entstehung
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430
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430 Hülfsmittel für Ertrunkene.

stellen/ da dieses eine beständige Wartung der Ader-lässen in allen Ohnmachten »st, welche von einem ge-hemmten Kreislauf abhängen; zweyten» / wird indiesem Falle durch eine solche die Verstopfung derSafte in dem Haupt und der Lunge am leichtestengehoben; drittens / ist diese Aderlässe zuweilen dieeinzige, da das Vlut herausstiesse; eine Aderlässeam Fuße / giebt niemals oder fast niemals Blut;die am Arm sehr selten; hingegen giebt die Ader-lässe am Halse fast allezeit Vlut.

4. Bläst man, so bald und so viel man kan,durch den Hinterleib Tabacksrauch ein. Man hatsehr bequeme Maschinen zu diesem Ende; doch sindsie sehr selten; man lan sie aber durch verschiedeneHülfsmittel ersetzen; ein solches, durch welches manein Weib gerettet/ bestehet „aus einem Nohr von ei-gner angezündeten Tabackspfeift, welches man in den„Mastdarm einstecket; man wickelt den Kopf der„Pfeife in ein mit vielen Löchern durchlöchertes Pa-„pier ei»/ welches man in den Mund nimmt/ und„so aus allen Kräften blaset; bey dem fünften Ein-„blasen, vernähme man in dem Bauch dieses Weibes„ein merkliches wimmeln; sie gäbe hierauf durch den„Mund Wasser von sich/ und käme wenige Momente„nachher zu steh selbst.,, Man tan auch zwey Pfeifenanzünden, welche man mit den Köpfen zusammen-stecket ; das einte Rohr flösset man in den Mastdarm/und blaset durch das andere den Taback ein.

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