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Hülfsmittel für Ertrunkene. 42H.
vefreyen / und den gehemmten Kreislauf wieder zubeleben. Zu diesem Ende muß man
1. Dem Kranken die nassen Kleider ausziehen;ihn mit trocknem Leinenzeug stark reiben; wenn esmöglich ist, in ein warmes Bett legen, und mitdem reiben eine lange Zeit fortfahren.
2. Muß eine gesunde starke Person solchem eb»ne warme Luft, und wenn es seyn lan, durch einsMisse, Strohhalm, Trichter, oder Weinhebevu. s. f. den Tabacksrauch durch den Mund in dieLunge einblasen. Wenn man einen solchen Dunstmit Nachdruck einbläst, und zu gleicher Zeit dieNasenlöcher verschließt, so dringt er in die Lunge,und verdünnert durch seine Warme die Lust, welchemit dem Wasser den Schaum erzeugte; auf solcheWeise sondert sich diese von dem Wasser ab, sie er»langt ihre Schnellkraft wieder, und dehnt dieLunge aus; wodurch, wenn noch einiges Leben-übrig ist, der Kreislauf des Geblüts in dem glei«chen Moment wieder anfangt. ,
3. Zu gleicher Zeit, muß man durch einenWundarzt, wenn man einen haben kan, der ei-nige Geschicklichleit hierzu besitze, die Drossclblut«ader (die grosse Ader am Hals) öfnen, und 8.lo. bis 12. Unzen Blut weglaufen lassen. DieseAderlasse ist in viel Wege dienlich; erstlich, dienetße gls Aderlässe den Kreislauf des Peblüts herzu-stellen/
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