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Herrn S. A. D. Tissot Anleitung für das Landvolk in Absicht auf seine Gesundheit
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406
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Anleitung

ches in den ersten Anfänge»/ wenn man sie wa-schet , entstehet, nicht wiederstehen können. Al-lein , wen» sie ihre Kinder wahrhaftig liebe»/ sokönnen sie ihnen lein besseres Merkmahl ihrer Zärt-lichkeit geben / als aus Liebe zu ihnen diese Abnei-gung zu überwinden.

Die schwachen Kinder haben solches am meistenvonnothen/ (^) bey den stärkern lcm man es un-terlassen ; und man wird es nicht glauben / bisman es oft selbst erfahren / wie viel diese Uebungzu geschwinder Vermehrung der Leibesstärle bey-trage. Ich habe das Vergnügen wahrzunehmen,daß/ seitdem ich angefangen/ diese Gewohnheithier einzuführen / verschiedene von den zärtlichstenund vernünftigsten Müttern solche mit dem bestenErfolg gebraucht haben. Die Wehemütter/ welchedlese Würlung gesehen/ so wie die Saugammenund Kinderwarterinnen, welche solche verrichtet,breiten sie je mehr und mehr aus; und wenn sol-che allgemein werden sollte/ so bin ich gänzlichüberzeugt, daß durch solche eine grosse Anzahl Kin-der werde erhalten, und auf diese Weise der Fort-gang der Entvölkerung gehemmt werden.

Man

(*) Es giebt indessen einen Grad der Schwachheit/welcher solches hindern soll; wenn nämlich ein KindWärme, Herzstärkungen, und Reiben nöthig hat,damit es nicht aus Schwachheit sterbe; in diesenUmständen würde das waschen schädlich sehn.