von den bösartigen Fiebern. 275
.'>.'
Diese Krankheit last gemeinlich eine grosseSchwachheit nach sich, und es braucht lange Zeit,ehe der Kranke seine Kräfte wieder völlig erlanget.
§. 24-7. 1. Es ist in dieser Krankheit/ so-«wohl in Absicht auf den Kranken , als auch dieUmstehenden mehr daran gelegen, als in irgendeiner andern, daß man die Luft trachte frisch unvrein zu erhalten. Man muß oft in dem Zimmerdes Kranken (5ßiq verbrennen, und fast immer dieFenster offen beHallen.
2. Die Lebensordnung muß leicht und sauwlich seyn. Man lan ihm den Saft von Sauer-ampfer mit Wasser geben, unter mälichte BrühenCicronensast mischen, sauerlichte Früchte zum essendarreichen, als fture Kirschen, Stachelbeeren, harteKirschen, und für vermögende Personen Citronen,Pomeranzen, Granatäpfel.
3. Man muß auch alle zwey Tage das Lei-nenzeug abändern.
4. Die Aderlässe ist selten nothwendig, undman lan nicht anders, als bey Ansicht des Kran-ken, eigentlich bestimmen, ob eine solche nöthigseye oder nicht.
5. Die Clystiere sind oftmahls nicht sehr nütz«lich, und zuweilen schädlich.
S 2
6. ZU