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274 von den bösartigen Fiebern.
§. 246. Die Schranken der Zeit / sind beydieser Krankheit eben so unbestimmt, als bey denfaulen Fiebern. Der Kranke stirbt zuweilen densiebenden oder achten Tag; doch öfterer zwischendem zwölften und fünfzchenden; zuweilen nach fünfoder sechs Wochen. Dieses hanget von der Starkeder Krankheit ab. Bey ewigen ist der Anfangganz langsam, und der Kranke empstndet in denersten Tagen kaum, wenn man die grosse Schwach-heit und Veränderung in den Gestchtszügen aus«nimmt, daß er lranl ist.
Mit dem Zeitpunct der Genesung verhaltetes sich, wie mit dem Zeitpunct des Todes. Ei-nige Kranke kommen in Zeit von 14. Tage»/ auchnoch früher/ ausser Gefahr / andere erst nach Ver-lauf einiger Wochen.
Die Kennzeichen einer vorstehenden Genesungsind/ eine um etwas vermehrte Stärke des Pulses,ein besser gekochter Harn/ Abnahm der Entlräf-tung und Niedergeschlagenheit des Gemüths, ei«freyeres Gehirn / eine gleiche Wärme/ ein warmerSchweiß, der nicht so gar häusig ist / und ohneBangigkeit / die Herstellung der verlohrnen Sinn-lichkeiten ; es ist aber auch nicht böse, wenn derKranke gehörlos wird, wenn indessen die übrigenZufalle sich verbessern.
Diese
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