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272 von den bösartigen Fiebern.
Der Kranke scheint grosse Bangigkeit zu lei-den ; zuweilen zeigen sich in dem Gesichte / an denHänden, auch an den Aermen und Schenkeln,leichte gichterische Zuckungen; die Sinnen scheinenganz stumpf zu werden; ich habe verschiedeneKraule gesehen, darunter einige genesen, welchealle fünf Sinnen vcrlohren. Die Stimme verän-dert sich und wird schwach; zuweilen verliert siesich gänzlich. Man siehet nicht selten Kranke, wel-che weder sehen, noch hören, noch reden. Einigecmpstndcn in einem Theil des Unterleibes einen fest-sitzenden Schmerz; dieser hanget von einer Ver-stopfung ab, welche sich oft in den Brand endigt,auch dieser Zufall ist sehr schlimm.
Die Zunge ist zuweilen wenig verändert; an-dercmahl hat sie einen braungelben Satz; sie istviel seltener trocken als in andern Fiebern; indes-sen siehet sie zuweilen völlig einer lange geräucher-ten Zunge gleich.
Der Unterleib bleibt zuweilen gar weich, ande-remahl lst er gespannt. Der Puls ist schwach;doch zuweilen ziemlich regulmäßig; allein immergeschwinder als in dem natürlichen Zustand; zuwei-len ist er sehr geschwind; und ich habe ihn allezeitso befunden, wenn der Unterleib gespannt war.
Die Haut ist oft weder warm noch kalt, wedertrocken noch feucht; oft wird sie mit Peitschen
(dichs