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von den bösartigen Fiebern. 271
von vielen Personen bewohnt wird; einer beson-dern Eigenschaft der Verdorbenheit der Luft; desVerdrusses.
§. 245. Die Zufalle der bösartigen Fiebernsind, wie ich schon gesagt, ein ganzlicher Verlustaller Kräfte, ohne eine in die Sinnen fallende Ur-sache , welche dicsclbige hatte zerstören sollen; zugleicher Zeit eine Niedergeschlagenheit der Seele,welche fast gegen alles, auch in Ansehung derKrankheit selbst, unempfindlich wird; eine plötzli-che Veränderung in den Gesichtszügen, sonderlichin den Augen; kleine Schauer, weiche innert 24.Stunden, oft mit geringen Anfallen von Hitzenabwechseln; zuweilen heftige Schmerzen in demKopf und den Lenden; anderemahl zeigen sich leineSchmerzen; eine Art von Ohnmacht in dem An-fang der Krankheit / welche allezeit von schlimmerVorbedeutung ist; kein guter Schlaf/ oft einehalbe Schlafsucht; eine leichte und stille Verwir-rung der Sinnen, welche sich sonderlich durch eineausscrordentliche Miene, und starres Aussehen desKranken offenbahret, welcher in grossen Gedankenvertieft scheint, da er doch gar nichts denket; beyeinigen Kranken, zeigen sich indessen heftige Ver-wirrungen ; fast bey allen eine Empfindung derSchwehre oder anderemahl eine Zusammenziehungum das Herzgrübgen.
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