von den bösartigen Fiebern. 269
die Kräfte erlauben, dem Leib fleißig Bewegunggeben, ohne dieses lönte man sehr leicht in eineschleichende Krankheit verfallen.
Siebenzehendes Lapitel.
Von den bösartigen Fiebern.
§. 242. Man nennet bösartige Fieber, wodie Gefahr sehr groß ist, hingegen die Zufalle demAnschein nach nicht sehr fürchterlich sind. Siethun böses, ohne daß man sie für gefährlich an-siehet. Sie sind, nach dem Sprüchwort, einemHunde ahnlich, welcher ohne bellen beisset.
§. 243. Das Unterscheidungszeichen des bös-artigen Fiebers ist, ein gänzlicher Verlust allerKräfte, schon bey dem ersten Anfall der Krank-heit. Es hanget von einer Verdorbenheit derSafte ab, welche der Quelle der Kräfte nach-theilig ist, und eben diese Zerstörung der Kräfteist die Ursach, daß die Anfalle so wenig Heftig-keit ausser«; weil lein Theil des Leibes im Standebleibt, sich gegen die Ursache der Krankheit mitMacht zu schützen.
Wenn in dem Augenblick, da zwey Armeenden Angriff aufeinander thun wollen, der einten
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