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Von den Pocken.
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überlassen sich, ohne einige Behutsamkeit, völligibrcr hungrigen Eßlust. Ungeachtet einer so schlech-ten Vorsorge, werden doch viele glücklich geheilet;indessen muß man sich dieses nicht zu einem Bey-spiel zur Folge dienen lassen, weil eine grosse An-zahl die schlimmsten Folgen davon erfährt; undman hat mir eine Menge dergleichen Kinder, son-derlich von dem Iurassus, zugeführt, welche diePocken glücklich überstanden hatten / aber, durcheine schlechte Besorgung, in verschiedene Artenvon Leibcsschwachheitcn verfielen, welche man sehrschwer vertreiben tan.
§. 211. Auch in dieser Krankheit/ hat eineschlimme Besorgung , und sonderlich der Eifer denSchweiß zu treiben / die Gefahren eine lange Zeitvermehrt, und sie vermehrt auch jetzt noch solchebey dem gemeinen Volt, sonderlich auf dem Lande.Man siehet, daß der Ausbruch der Pocken geschie-het , indem der Kranke schwitzet, und daß sichdieser nach geschehenem Ausdruck) besser befindet;daraus schließt mau, daß die Beschleunigung desAusbruches zum Trost des Kraulen viel beytrage;und man bildet sich ein, daß das Geblüt sichdesto besser und völlig von dem Gift reinige, wennman die Menge der Pocken und des Scbweissesvermehre. Dieses sind aber klägliche Irrthümer,deren Gefahr täglich durch betrübte Beyspiele er»wiesen wird.
Wenn