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von dem Sonnestich.
der schwarze Staar darauf erfolget; und es istsehr aemem, Leuce zu sehen / bey welchen einSonnestich einen Eindruck in den Augen zurückge-lassen , wobey sie verschiedene Cörper in der Luststiegen sehen, welche das Gesicht verwirren. Ichhabe diesen Sommer dergleichen Beyspiele gesehen.Ein Mann von 42. Jahren, welcher einige Stun-den einer brennenden Sonne ausgesetzt gewesen,und den Kopf mit einer dünnen Mütze bedeckt hat-te , brachte d<e folgende Nacht an der freyen Luftzu; den folgenden Tag ward er mit heftigen Kopf-schmerzen, mit einem hitzigen Fieber/ Reitzungzum Erbrechen, grausamer Schlaflosigkeit, hefti-gen Bangigkeiten, nut rothen glanzenden Augenangegriffen. Aller angewendeten Sorgfalt, welcheverschiedene Aerzte mit grösser Geschicklichkeit ange-wendet, ohnerachtet, verfiele er den fünften Tag in eineTobsucht, und starb den neunten. Es flösse wenigeStunden vor seinem Ende Eyter aus seinem Mun-de, Nase, und dem rechten Ohr; und man fände,in dem todten Körper, ein kleines Eytergeschwürunter der Hirnschale, und das ganze Gehirn sowohl, als die Bedeckungen desselben, waren gänz-lich verdorben.
tz. iss. Bey jungen Kindern, welche sichniemal einer solch brennenden Hitze aussetzen, aufwelche aber eine geringe Ursach würlen lan, ent-deckt sich dieses Uebel, entweder durch eine tiefe
Schlaf,