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von dem Schnuppen.
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man sich sehr leicht ohne Arzneyen erhohlt, wennman sich nur einige Tage des Fleisches/ Eyern,Fleischbrühen, und Weins, auch aller gesalznen,fetten oder schweren Speisen enthaltet; hingegennur vom Vrodt, Gartengewächsen und Wasserlebt; fürnehmlich, wenn man das Nachtessen völ-lig Unterlast / oder nur sehr wenig Speisen geniest,und zu Stillung des Dursts eine einfache Ger-sientiscme, oder ein Thee von Hollundcrblüthe /dem man ^ oder ^ Milch benfügcn kan, gebraucht.Die Fußbäder, und das Pulver No. 20. beför-dern den Schlaf. Man tan auch ohne Gefahreinige Tassen Thee von Feuerblumen (Klapper-Rosen) trinken.
§. i?O. Wenn lein Fieber, Hitzen oderEntzündung mehr vorhanden, der Kranke einigeTage eine genaue Lebensordnung beobachtet, undsein Geblüt wohl verdmmert hat, allein der Hustenund Sc? lastosqleit annock anhalten, so lan mandes Abende ein Stück Storar» Pillen, oder eineDose Theriack, mit ein wenig Hollunderthee neh-men , wenn man aus dem Fußbadc kommt; dieseHeilmittel bringen oft in einer Nacht, indem sie denHusten stillen, und die Ausdünstung herstellen, die Ge-nesung zuwege; aber ich habe hiervon schlimme Wür-kung gesehen, wenn man sie gar zu frühe gebrauchte.Und man muß allezeit vor dem Gebrauch nur wenigzu Nacht speisen, und der Verdauung abwarten.
§. 131.