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Herrn S. A. D. Tissot Anleitung für das Landvolk in Absicht auf seine Gesundheit
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§. !OZ. In der Art §. iQs. muß mansehr oft zu dem Aderlässen seine Zuflucht nehmen,und solches niemal unterlassen, so lange der Pulshart und voll ist. Es liegt sehr viel daran, daßman sie alsobald vornehme; es ist das einzigeMittel der Eyterung vorzubauen, welche sich sehrleicht erzeuget, wenn man sie nur einige Stun-den verzögert. Zuweilen muß man sie wieder«hohlen. Selten ist es nöthig, solches zum drii>tenmahl zu thun.

Oefters ist das Uebel so leicht, daß es ohneAderlässe geheilet werden lan, und nichts als einegenaue Lebensordnung erheischet. Allein diejeni-gen , welche nicht Meister sind von ihrer Zeit,oder der Gelegenheit einer guten Besorgung er-mangeln müssen, sollen sich ohne Anstand also-bald eine Ader öfnen lassen, welche oft das Uebelvöllig wegnimmt, besonders, wenn der Kraulenach der Aderlässe häusig vou der Tisane No. 2.trinkt.

In dieser Gattung ist es genug, wenn mandes Tags nur einmahl ein Fußbad und ein Cly-stier nimmt; mau tan das eine des Morgens unddas andere auf den Abend nehmen. Neben denallgemeinen Hülfsmitteln gegen die Entzündung,wendet man noch besondere auf dieses Uebel inder eint und anderen Art an. Die besten sind:

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