es
Lebensordnung
so wohl erhöhten als vorhin, verminderte Mun-terkeit , zuweilen eine etwelche Beklemmung dirVrust, ein in etwas unregulmaßiger Puls, Ge-neigtheit zum friere«/ mehrere Leichtigkeit zumschwitzen, zuweilen auch eine Hinterhaltung desgewohnten Schweisses. Man tan in diesem Zeit-punct den allerschlimmsien Uebeln vorbauen, odersolche doch merklich vermindern, wenn man auffolgende vier Stücke, welche leicht zu beobachtensind / sein Augenmerk richtet: i. Einer strengenArbeit zu entsagen, indessen aber eine gemäßigteLeibes - Uebung fortzusetzen. 2. Sehr wenige,oder wenigstens leine feste Speisen zu sich zu neh-men. Insonderheit den Gebrauch des Fleisches,Fleischbrühen, Eyer und Wein völlig auszusetzen,z. Häufig zu trinken, nämlich täglich ein paarMaaß einer Tisane (No. 1. oder 2.), von einerhalben Stunde zn der andern, ein kleines Glasvoll; man kan sich auch hierzu laulichen Wassersbedienen, darunter auf jede Maaß ein halbesGlas voll Weineßig gemischt worden. Es istniemand, der diese Mittel nicht beyhanden habe.Wenn man keinen Weineßig hätte, so tönte manreines lauliches Wasser allein nehmen, und aufjede Maaß 15-22 Gran gemeines Knchcnsalzdarunter mischen. Wenn man Honig im Vor-rath hat, so thut man wohl, davon 2 bis 3Löffel voll unter das Wasser zu mengen. Man
könts