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Herrn S. A. D. Tissot Anleitung für das Landvolk in Absicht auf seine Gesundheit
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30
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Einleitung.

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der Hartigkeit oder Weichheit / der Regulmäßig-teil oder Unregulmäßigkeit.

Es ist nicht nöthig den starken und schwachenPuls zu erklären; der starke hat meistens einegute Vorbedeutung/ und wenn er'zu stark ist,tan man ihn schwächen; der schwache ist oftein trauriges Zeichen.

Wenn der Puls, indem er an dem Fingeranstöst, einen trocknen Schlag empfinden last,wie wenn die Pulsader aus Hol; oder einemMetall bestünde, so nennet man ihn hart; derentgegengesetzte wird weich genennt; der letzte istgemeinlich besser.

Wenn der Puls stark und weich ist, so ge-schwind er immer seyn »nag / so darf man inguter Hofnung stehen. Wenn er stark und hartist, so zeiget er gemeinlich eine Entzündung an,und erheischet eine Aderlasse und kühlende Leoens-vrvnung. Wenn er klein / geschwind und hartist, so ist die Gefahr sehr groß.

Man nennet einen Negulmaßigen Puls einensolchen / dessen Schlage in Ansehung der Zeit im-mer gleich voneinanoer abstehen / bey welchemnie kein Schlag mangelt, (wenn emcr mangeltso heist er ein abwechselnder Puls), und da alleSchlage gleich stark sind., so daß nicht abwech-selnd ein starler und schwacher erfolgt.

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