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Herrn S. A. D. Tissot Anleitung für das Landvolk in Absicht auf seine Gesundheit
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bekäme, und ausser Stand gesetzt würde, denStaat ihrer Vater fortzusetzen. Wenn das Ver-dienst nach dem ausser» Aufwand geschaßt wird,so wird man nothwendig trachten sich selbst inden Stand zu stellen diesen Aufwand zu bestrei-ten, und seine Kinder in einem gleichen Standzu hinterlassen. Daher die geringe Zahl vonHeyrathen wenn man nicht reich ist; und diegeringe Zahl von Kindern wenn man würllichverheyrathet ist.

Der Pracht schadet auf eine andere Art.Die unordentliche Lebensart, welche dadurch ein«geführt worden, schwächet die Gesundheit, ver-derbt die vAl".'sbcschasscnheit, und die Fortpflan-zung muß solches nothwendig empfinden; in demvergangnen Lebensalter zehlte mau Haushaltungenvon mehr als zwanzig Kindern; in dem gegen-wärtigen zchlt man nicht zwanzig Geschwister Kin-der ; in dem folgenden wird man keine Brüdermehr sehen.

Ein dritter Nachtheil von dem Pracht be-siehet darinnen, daß der reiche das Land ver-last um sich in der Stadt zu zeigen, und dieZahl seiner Hausgenossen vermehrt; allein dieseVermehrung der Hausgenossen ist der Bevölkerunghinderlich: Erstlich, bekommen sie gemeinlich we«gen Mangel genügsamer Geschäfte einen Geschmack

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