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1 (1859)
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Fünfundvierzigstes Capitel. Chromsäure. 311

und zwar Nr. 5 bei möglichster Concentration, 3 und 4 bei sehr starkerVerdünnung. Es tritt also hier wieder der schädliche Einfluss der Ver-dünnung ein, und die wirklich betrübende G-estalt der Zahlenreihe liegtin den innersten Eigenschaften der Zinnoxydulsalze.

Von dem angewendeten Chamäleon waren 14,5 CC. nothwendi"-um 1 Grm. schwefelsaures Eisenoxydul-Ammoniak zu oxydiren.

Da das Zinndoppelsalz 1 At. Sauerstoff, das Eisensalz aber nur 1 j 2 At.aufnimmt, so sind 2 At. Eisensalz = 1 At. Zinndoppelsalz; also 156,74Zinnsalz = 392 Eisensalz. Man muss deshalb das aus dem Chamäleon

abgeleiteteEisensalzmit^oder mit 0,4 multipliciren, um das Zinn-

doppelsalz zu erhalten. Danach erhält man in den einzelnen Versuchen

1) 0,4069 Grm. Zinndoppelsalz

2) 0,3945

3) 0,4414

4) 0,4744

5) 0,3806statt 0,5 Grm. Zinndoppelsalz.

Es folgt daraus, dass sich das Zinn bis jetzt durch eine Oxydations-analyse noch nicht mit Zuverlässigkeit bestimmen lässt und dass es sichdeshalb auch nicht als Reductionsmittel bei Bestimmung anderer Körperempfehlen lässt.

Fünfundvierzigstes Capitel.

Chromsäure.

Substanz.

Formel.

Atom-gewieht.

Abzuwägende Menge für1 CC. Arsen.-Lös. = 1 PrcSubstanz.

1 CC. Arse-niklösungist gleich

93)% At. Chrom

94) Y, At. Cm-om-oxyd

84) % At. einfachchroms. Kali

82) V, At. doppeltchroms. Kali

2 Cr

3

Cr 8 0 3

3

2(CrO a + KaO)

3

2Cr0 3 -4- KP

3

17,85332,52

Gö,2G49,55

0,17853 Grm.0,32520,G52G0,4955

0,0017853 Gr.0,0032520,00G52G0,004955