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Zweiter Abschnitt. Alkalimetrie. (Säuren.)
das von Wollaston im Jahre 1808 {Philosoph. Transaotions von diesemJahre, S. 99) entdeckte Quadrio.valas Potassae sei.
Addiren wir nämlich die beiden Portionen Kleesäure, so erhaltenwir 1,1304 Grm. Kleesäure auf 0,3627 Grm. Kali, und dividiren wir
jede dieser Zahlen durch ihr Atomgewicht, so ist -^—— = 0,0314 und
ob
0 3627
—-------- = 0,0077 ; und hier ist der zweite Quotient im ersten viermal
47,11
enthalten, denn 4 . 0,0077 ist 0,0308. Folglich sind im Salze 4 AtomKleesäure auf 1 Atom Kali enthalten. Addiren wir Kleesäure und Kali,so geben sie 1,4931 Grm. und diese von den angewendeten 2 Grm. ab-gezogen, lassen 0,5069 = 25,3 Proc. Wasser.
Das Wollaston'sehe Salz mit 7 Atom Wasser (Gmelin, IV.S. 831) enthält aber 24,78 Proc. Wasser. Es findet also auch hier voll-kommene Uebereinstimmung statt, und es geht daraus hervor, dass die-ses als Kleesalz im Handel vorkommende Salz die Zusammensetzungdes bis jetzt nur in den Lehrbüchern der Chemie bekannten Wollaston'-schen Salzes hatte. Dies ist um so auffallender, als dieses Salz 56,65Proc. Kleesäure, das eigentliche Oxalium aber nur 49,38 Proc. Klee-säure enthält. Dagegen enthält aber das Quadrioxalas 18,57 Proc.Kali, das Oxalium aber 32,23 Proc.
Eine Angabe über das Vorkommen dieses Salzes im Handel ist be-reits von Berard gemacht worden und in Gmelin, IV., S. 831 auf-genommen.
Fünfundzwanzigstes Capitel.
Kohlensäure.
Substanz.
Formel.
Atom-gewicht.
Abzuwägen-de Menge für1 CC. Norm.-Säure=lPrc.Substanz.
1 CC. Nor-malsäureist gleich
61) Kohlenstoff . .52) Kohlensäure . .
CC0 2
G22
0,6 Grm.2,2
0,00G Grm.0,022
a. Im gebundenen Zustande.
Die Kohlensäure wird in Gestalt von kohlensaurem Baryt oder Kalkmit Normalsalpetersäure und Aetznatron titrirt. Die Salpetersäure istnach kohlensaurem Baryt titrirt, und das kohlensäurefreie Aetznatron