Wind - Rehe der Pferde. 71
nicht brauchen, vielweniger von einanderbringen kann, mag ihm folgendes fürge«stellet werden:
Nimm Kleyen unb Gelsienmehl, jedesnach Belieben, mache es mit Wasser an,und koche es, daß es ein wenig dicklechtwerde, solches stelle ihm vor, und wannes schon nur mit dem Maul darin rüh-ret: wird es doch unterweilen etwas davonhinab bringen. Wer will, kann^uch, wennes gesotten, eines Eveg groß zerflossenenZucker in die Brühe thun; weilen derZucker das Pferd auf eine besondere Weiseerfrischen und starken wird.
Unter andern kann auch zwischen demEinschütten und obigen Clysiir folgendesClystir alle Morgen beygebracht werden.
Darzu nimm eine Maas Milch, 6Eyer,und 2 Loth Zucker, dieses dienet desto bes-ser, die Darme im natürlichen Stand zuerhalten, und dem Leib seine Kräfte zugeben.
Könnte dem Pferd noch von obigemPulver pag. 3. Tags zweymal beygebrachtwerden, wurde es nicht übel gethan seyn.In das Trinken kann ihm jederzeit Sal-peter gethan werden.
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