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Versuch eines Apothekerbuchs für Landstädte
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318
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den sie wieder eingekocht, und wenn si« nicht viel ha«zichte Theile haben aufwel^enem Theil ihrer Kraftberuht, nach einiger Zeit wieder hingesetzt daß sietalt werden, und etwas zu Vodm fassen lassen, dennwird das Klare abgegossen und zum Extract abg«dampft. Die Abklärung vermittelst des Eyweißes»äugt nichts

9) Die Aböampsung oder Eindickung muß inbreiten Lachen Gefäßen geschehen, die zinnerneoHer auch gut glasilte «den« >«v>n tövmm, z. B. porccellane..

>c>) Wenn alles si> weit eingekocht ist, daß es ohn,gefähr so dick als ein Eyrup ist, so muß es allemalin ein Wasserbad oder auf einen mäßig warmenOfen mit offenenThüien gesetzt, und da so lange vollendseingekocht werden, bis es mit einem Svatel auf dieHand gedrückt, nicht mehr daran hängen bleibt; siedürfen also nie zu hart oder gar bis zur Härte einerMllmmaße abgedampft werden.

,1) Man darf nicht zu viel Extrakte auf einmal«achen, denn sie verderben durch die Läng« der Zeit.Um sie einigermaßen langer zu erhalten und vor demSchimmel zu bewahren, mischt man ihnen zulczt«was höchst gereinigten Weingeist zu, oder besprengtsie damit, und bewahrt sie in angellten Blasen auf.

Apothekernahme Kxtr,<Hun, «dlyntnü.

Wermmdertract.

Man nehme trocknen Wcrnmth Ein Psimt»,Brunnenwasser acht Pfund,Guten Brandewein Ein Pfund,und lasse sie vler und zwanug Stunden lang inein« gelinden Wärme stehen, dann setze man siein cinemGlaskolben mit Helm und Vorlage in eineSandkapeHe, gebe nach und nach so stark Le::er,

bis