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Lerchentcrpenrin vier Unzen,nachdem man die Spanischen Fliegen gepulverthat, stoße man in eben dem Mörsel den Mastix,hernach das Euphorbium und malaxire es mitdem Terpentin und mache Stangen daraus,
Esse nz en.
Mgemeine Regeln bey der Bereitung derEssenzen und der Tinciuren.
i) Die Pflanzen oder ihre Theile müssen gelindeund erst furz vorher getrocknet seyn, wofern sie nichtausdrücklich frisch verordnet worden. Und ehe mandas vorgeschriebene Aufiösungsmittel oder die Feuchltigkeit drauf gießet, müssen sie allemal zerschnittenund gequetscht werden.
2) Die geschicktesten Gefäße, worinn die Essenzenzubereitet werden, sind Kolben mit langen Hälsenoder Phiolen, die aber so weit seyn müssen, daß im«mcr zwey Dritttheile davon leer bleiben, und die miteinem Kork oder Blase, in welche aber mit einerkleinen Nadel einige Löcher gestochen worden sind,nicht gar zu dicht verschlossen werden dürfen. Wirt»der Kolben oder die Phiole zu fest verschlossen, sokann es nicht anders seyn, die durch die Wärme aus:gedehnte Luft, die keinen Ausweg find«, muß dasGlas, das ihrer Gewalt nicht widerstehen tan, zer<sprengen, und diese Unvorsichtigkeit ist mehrmalsdie Ursache von traurigen Unglücksfällen gewesen.Doch darf die Furcht vor dem Zerbersten auch nichtft weit gehen, daß man eine zu große Oefnung lie.'ße, weil dadurch viele von den geistigsten Theilen desAuflisungsmittels und mit ihnen die flüchtigstenTheile der Ingredienzen verfliegen und also die Tin/<lur wässcricht und unträftig werden muß.
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