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Versuch eines Apothekerbuchs für Landstädte
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301
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und kan man, wenn etwas weniges davon in kaltesWasser getropft wird, es wie weiches Wachs ziehen undrollen, ohne daß es an den Fingern Nebt: so läßtman es noch so lang über dem Feuer stehen, bis akles Wasser verdampft ist; (Nr. ?.) alsdenn chmmandas allenfals vorgeschriebene Wachs und Seife hm«zu. Kömmt.Kampher barzu, so wird er erst inWcineßig aufgelößt, und erst denn hinzugethan,wenn der Kessel schon einige Zeit vom Feuer wegge,lnommen, und die Masse erkalten will.

6) Wenn das Pflaster so weit fertig und beynahe«rtaket ist, so wiegt man Stücke zu halben oder zuviertel Pfunden ab und dehnt und knätet diese Stückein^en Händen und taucht sie, damit nichts an den Hätt.'den anklebe immer in kaltes Wässer, vis es durchausvon gleicher Weiche ist. Dies heißt man mataf««n.Bey schleimichten und gummichten Pflastern darfdas Malariren nicht zu lang anhalten, weil diesesonst durch das öftere Wassertauchen ausgewaschenwerden rinnen. Hernach rollt man diese Stücke auseinem glatten naßgemachten Br« in Stangen. (Mzz-llZIeosi«.)

7) Ein gutes Pflaster muß trocken seyn und nichtan den Fingern kleben bleiben, es muß geschmeidigseyn und bey gelinder Wärme weich werden, es muß«ine anhangende Zähigkeit besitzen, damit es an derleinewand und an dem Körpertheil leicht anklebe undseine Ingredienzen müssen durchaus gleichartig g«mischt seyn.

8) Die Pflaster müssen an kalten Orten und diemit riechenden Sachen versetzte, in Blasen eingewieckelt aufbewahret werden.

Auf diese Bereitungsart hat man also jedesmal

zu sehen wenn auch gleich in den Vorschriften ble

Ingredienzien in einer andern Ordnung steh«H

5s sollten. H,'

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