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Versuch eines Apothekerbuchs für Landstädte
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hings schädlich ist: so muß der Apotheker ge-nauFbacht haben, zu seinen Arbeiten nicht ei-ne» solchen schädlichen kupferichten Brand-w«n anzuwenden. Der mit Kupfer verfälsch-te Brandwein sieht so hell und weis aus alsder achte, er färbt sich aber, wenn man Sal>miakgeist zumischt, blau. Wenn man zu sol-chem kupferichten Brandewein ungelöschten Kalkzusetzt: so wird dieser alsbald grün. Ein Zu-satz, von ungelöschtem Kalk befreyet auch denWeingeist von dem in ihm enthaltenen Kupferohne ihn zu verderben. Um diese Vergiftungzu verhüten wäre es Zut, wenn man statt derkupfernen Kühlröhren gläserne brauchte»

Apothckernahme Vinum.

^vein. Dieses ist der aus den Traubendes Weinstocks (vitl5 vinilera Linn.) gepreßte,bey einer gelinden Warme gegohrne und vonden Hefen gereinigte Saft, der in Rücksichtder Farbe, des Geschmacks und der Gegendenwo er wächst, sehr verschiedene Eigenschaftenund Nahmen hat. Der Apotheker in Land-städten bedarf nur folgende Arten, l) Ei-nen guten Spanischen VVein z.E. den Ma-laggawein Vinum malgccen/e, der etwasdicklich, ölicht und sehr geistig ist, und süß miteiniger Bitterkeit schmeckt. Wenn ein Spani-nlscher Wein beschlägt, so kann man sicherseyn, daß er verfälscht ist, denn auch ein we>' N 4 niM

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