brauchbar und schädlich ist. Das feine Dra-^mblut bricht glatt, ist ohne alle sichtbare Un-Reinigkeiten und hat eine blutrothe Farbe, diewenn es gepulvert wird, in ein glänzendes Kar-moisin übergehet. Das ächte Drachenvtutschmelzt leicht, und brennt, wird auch von was«Gerichten Feuchtigkeiten nicht angegriffen. Das,jenige also welches sich im Wasser auflösen laßtund im Feuer nicht brennt sondern Blasen wirft,ist nachgemacht und verfälscht. Wenn manachtes Drachenvwt aufs Feuer schüttet; sogiebt es einen dem Stora^ ähnlichen Geruch.Wahres Drachenblut löset sich in reinem Wein-geist gänzlich auf und färbt ihn hoch roth; mSubstanz hat es weder einen merklichen Ge-ruch noch Geschmack, aber aufgelößt hat es ei-nen etwas erwärmenden und stechenden Ge-schmack.
Apothekernahme 8apo alicantinuzoder Nlfrianicuz.
AMamseife, spayiscbe Seife. Sie wirdaus Baumöhl und aus einer i.auge gemacht, dieaus zwey Theilen Sode und Einem Theil Kalkbestehet. Sie muß weiß, hart und leicht seyn)darf beym Anfühlen die Finger nicht ölicht ma-chen und nicht widrig oder ranzicht riechen.Die buntgefieckte Seife darf durchaus nicht in-nerlich gebraucht werden, weitste insgemein vielOpperment bey sich hat; die Alikantische ver-M 3 dient