i^.'
150
den Seiten haben sie in der Mitte der iängenach eine grobe Naht, aus welcher lauter fei-ne ästige schräge Ribben seitwärts lauffen, dochist die übrige Fläche glatt. Die Saamen sindlange, schwarze, glänzende, lang zugespitzte,etwas höcken'ch/e und dicht zusammen getrock-nete Korner, die auf der «um Seite rund,auf der «mtgeaengefchten cwer Mi svud. DerKern dieser Körner ist weiß und etwas rneh-licht. Er riecht nicht, schmeckt aber widrig-bitter und brennend scharf. Er ziehet, wennman ihn käuet den Speichel herbey, und machtein Brennen im Halse.
ApothekttNahme 3emen iina^iz.
Senf, lcmen lmArüz ni^rZe I^innei.Nloostrichtsaamen. Er ist klein und etwaszusammen gedruckt, röthtichbraun oder dunkelgefärbt, mit Zirkelsireifen bezeichnet und voneinem bitterlichen Geschmack. Die Pflanze istjährig, wächst auf Dämmen und alten Mau-ern, wird auch in Gärten gezogen. Abbil-dung siehe Blacrvlll T. 446.
Apothekernahme 8emen tritici.
^Vciyen, lernen tritici vul^arig. Einebekannte Getreideart. Der Apotheker mußWeihen aufbewahren, um das Kraftmehl«m^Ium daraus zuzubereiten.
VII.