Schweissdrüsen und Schweiss.
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dem auch wesentlich die Quantität der Flüssigkeit, welche in den Kör-per hineingebracht wird, eine Kollo spielt. Damit mag es auch zusammen-hängen, dass in exquisiten Bierländern und unter den Biertrinkern dieSteinkrankheit verhältnissmässig selten ist. Als Uro fand, dass dieBenzoesäure, in den Körper hineingebracht, als Hippursäurc wieder fort-geht, glaubte man hiedurch ein Mittel gegen die Harnsäuresteine gefundenzu baben, man glaubte denjenigen Stickstoff, welcher sonst in Gestaltvon Harnsäure fortgeht, in Gestalt von Hippursäure fortbringen zu können.Es hat sich dies aber nicht bewährt.
Die Hautsecretion.Schweissdrüsen und Schweiss.
Wir gehen jetzt zu einem andern Kapitel über, zu den Ausschei-dungen durch die Haut. Den Ausscheidungen durch die Niere müssenwir zunächst die Ausscheidungen durch die Schweissdrüsen anschlicssen.Die Haut hat bekanntlich an manchen Stellen und namentlich an denbehaarten Stellen eine mehr glatte Oberfläche, während sie an andernStellen uneben gemacht ist durch Papillen der Cutis, welche sich anihrer Oberfläche in Gebirgsketten hinziehen, über welche das Epidermis, 1lager hinweggeht und namentlich an der Vola manus und Planta pediseigentümliche Kiffe bildet, welche der Richtung dieser Gebirgskettenfolgen. Die Cutis selbst besteht aus Bindegewebe, in welches elastischeFasern eingewebt sind, und ausserdem kommen an allen behaarten Theilenglatte, organische Muskelfasern vor in Gestalt der sogenannten Arrectorespili, die von der Cutis entspringen, nach abwärts laufen und sich an dasliniere Ende des Haarbalges ansetzen, so dass sie die Haare, wenn siesich zusammenziehen, heben und aufrichten und hiedurch die sogenannteCutis anserina hervorrufen. Unter der Cutis liegt der ranniculus adiposusoder das subcutane Bindegewebe, ausgenommen diejenigen Stellen, wodie Muskeln sich unmittelbar mit dem festeren Bindegewebe der Cuüsverbinden. Das subcutane Bindegewebe unterscheidet sich dadurch, dasses weniger dicht und fest gewebt ist als die eigentliche Cutis, und dasses unregelmässigo rhomboidische Bäume enthält, in welchen Fettzellenangesammelt sind.
Auf der Grenze zwischen der eigentlichen Cutis und dem subcutanenBindegewebe liegen die Schweissdrüsen. Sie sind einfache tubulöse Drüsen,indem sie aus einem einfachen vielfach aufgeknäulten Tubulus bestehen.Derselbe geht in leichten Schwingungen durch das Bindegewebe der Cutishindurch, geht dann in die Epidermis, macht in derselben korkzieher-förmige Windungen und mündet mit einer trichterförmigen Oeffnung aus.Der scccrnircndc Schlauch besteht aus einer dünnen, festen Membranapropria und ist inwendig ausgekleidet mit einem Epithel, dessen Zellenzwar nicht ganz platt sind, nicht etwa so platt, wie die Zellen auf denserösen Häuten oder auf der Innenwand der Gefässe, aber doch meistnoch so niedrig, dass sie zum Pflasterepithel gezählt werden können.Höher sind sie in den Schweissdrüsen der Vola manus und der Kopfhaut,
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