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Entwickelung des Peritonaeums.
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Entwickelang des Peritonaeums.
Es fragt sich nun: Auf welche Weise entwickelt sich das Peri-tonaeum und wie bekommen diese verschiedenen Theile ihren Peritonaeal-überzug? Leber und Magen liegen ursprünglich hinter einander und sindbeide von beiden Seiten vom Peritonaeum überzogen. Es existirt alsoeine Brücke desselben von der Abdominalwand zur Leber: diese ist dasspätere Ligamentum Suspensorium hopatis und weiter nach oben, nach-dem das Zwerchfell entwickelt ist, das Kranzband mit dem Ligamentumtrianguläre dextrum und sinistrum. Es existirt ferner eine Brückezwischen der Leber und der nach vorn gewendeten kleinen Curvaturdes Magens, und diese ist das spätere kleine Netz. Es existirt eineBrücke von der grossen Curvatur des Magens zur Bückwand der Leibes-höhle, und diese ist das Mesogastrium. Nun denken Sie sich, dass Siedie Hand auf die rechte Seite des Magens hinlegen, und dass Sie diegrosse Curvatur des Magens, das ist die hintere, nach links hin drücken,so können Sie dies nur thun, indem Sie das Mesogastrium nach linksdrücken. Die Ausdrücke „rechts" und „links" haben Sic auf das Object,nicht auf sich selbst zu beziehen. Denken Sie sich, Sie dehnten dasMesogastrium in einen Sack aus und Hessen denselben vor den Win-dungen des Darms herabhängen, so ist dies der Saccus Winslowii, derSack des grossen Netzes. Sie sind aber mit Ihrer Hand an der rechtenSeite des kleinen Netzes gewesen, dieses wird also, nachdem Sie denMagen nach links geschoben, vor Ihrer Hand liegen. Wenn Sie unterder Gallenblase, schräg nach oben und hinter das kleine Netz mit demFinger hinaufgehen, so kommen Sie in eine Oeffnung, in das ForamenWinslowii, und von dieser gelangen Sie in den Saccus Winslowii, dessenPlatten beim Neugebornen noch nicht mit einander verwachsen sind, sodass man ihn vom Foramen Winslowii aus noch in seiner ganzen Aus-dehnung aufblasen kann. Später verwachsen die vordere und die hintereWand mehr oder weniger vollständig mit einander, und das grosse Netzstellt nun eine einzige zusammenhängende Platte dar.
Wir begegnen aber noch einer auffallenden Erscheinung, der Ver-wachsung des grossen Netzes mit dem Mesocolon transversum. Wie kommtdiese zu Stande? Sie haben gesehen, dass die Darmschlingc, aus welcherdas Colon transversum hervorging, relativ hinaufgerückt ist. Mit ihrrückte auch ihr Mesenterium hinauf. Dieses hat also seinen Ansatz aneiner verhältnissmässig hohen Stelle. So ist es an einen Ort gelangt,an dem es in unmittelbare Berührung kommt mit der hinteren Wanddes vor ihm herabsteigenden grossen Netzes, und mit ihm verwächst.Diese Verwachsung ist schon vollendet zur Zeit der Geburt, wenn dievordere und hintere Wand des grossen Netzes noch nicht mit einanderverwachsen sind, wenn der Saccus Winslowii noch wegsam ist.
Entwiekelung der Milz und der Lymphdrüsen des Mesenteriums.
Die Milz entwickelt sich im Mesogastrium und wird deshalb auchmit dem Mesogastrium nach links hin verschoben. Ihr Poritonaeal-
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