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Tunica uvea.
äusscrlich sichtbaren Grenze zwischen Cornea und Sclera ein Instrumentdurch die letztere stossen und gelangt mit demselben doch noch in dievordere Augcnkammer. Erst wenn man noch weiter nach rückwärts ein-geht, kommt man in die hintere Augenkammer und zum Linsenrande. DieDeseemet'sche Haut hört an dieser Stelle, wie erwähnt, mit einem zu-geschärften Eande auf. Unmittelbar an der Grenze der Cornea, aber nochin der Substanz der Sclera, liegt der sogenannte Canalis Schlemmii.Schlemm fand an Erhängten einen mit Blut gefüllten Ring, der die Peri-pherie der Cornea umfasste. Er untersuchte denselben näher und fand,dass er in jedem Auge vorhanden, nur nicht stets mit Blut gefüllt sei,dass man ihn aber an jedem Auge mit Quecksilber füllen könne. Er be-schrieb diesen Bing, der schon früher gesehen, aber mit dem später zubeschreibenden Canalis Eontanae, dann auch mit dem Circulus venosusHovii verwechselt war, als einen venösen Sinus, der die Cornea um-fasse, und dieser Sinus ist nach ihm der Canalis Schlemmii genanntworden. Er ist aber kein einfacher Sinus im gewöhnlichen Sinne desWortes, sondern er besteht, wie spätere Untersuchungen gezeigt haben,aus mehreren Venen, die sich zu einem ringförmigen Plexus vereinigenund die Peripherie der Cornea umfassen.
Die Tunica uvea.
Die Tunica uvea kann räumlich eingetheilt werden in die Blendung,in den Ciliartheil (Corpus ciliare) und in die Chorioidea im engeren
Fig. 23.
Sinne des Wortes. Wenn man sich von dem Aufbaue der Uvea eineVorstellung machen will, so fängt man am besten mit der Beschreibung
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