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Entwickelung des chylopoetischen Systems.
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leichte Erweiterung unterhalb der Schlundgegend. Die Erweiterung istdie Anlage des Magens: er liegt anfangs mit der Cardia nach oben, mitdem Pylorus nach unten, mit der grossen Curvatur nach hinten und mitder kleinen nach yorn. Er schlicsst sich jetzt noch an den Schlund an,weil keine eigentliche Anlage für den Oesophagus vorhanden ist, oderwenigstens nur eine sehr kurze, indem die ganze Brusthöhle noch nichtgebildet ist, und somit auch der Eaum für den Oesophagus, die Strecke,die er später durchmisst, noch nicht gegeben ist. Aus der vorerwähntenAusbiegung des mittleren Theiles des Darms wird eine Schlinge, indemder Darm vom Magen erst nach abwärts steigt, dann sich nach rechts,dann wieder nach aufwärts wendet, einen queren Bogen beschreibt undan der linken Seite wieder herabsteigt. Aus dem ersten absteigendenTheile wird der Dünndarm, der quere Bogen mit seinem aufsteigenden
Fig. 101.
Fig. 100.
und absteigenden Theile das Colon, das weiter absteigende Endstückbildet später die Flexura sigmoidea und das Rectum. Unterdessen gehtam Magen eine Veränderung vor, die darin besteht, dass sich die grosseCurvatur nach links und die kleine nach rechts wendet, und mit ihr derTylorus und das oberste Stück des Darms, so dass das Hufeisen des Duo-denums gebildet wird. Das Darmstück zwischen diesem und dem Colonascendens wächst nun sehr stark in die Länge, und dadurch entstehendie vielfachen Windungen des Jejunum und Ileum, die bei ihrer grossenCcsammtlängc doch sämmtlich in einer verhältnissmässig kurzen Streckean die Rückwand der Bauchhöhle angeheftet sind, so dass ihr Mesenteriuman der Wurzel platt, an seiner Insertion an den Darm, den Windungendesselben entsprechend, vielfach gefaltet ist.
Nach vorne vom unteren Ende des Magens und oberen des Dünn-darms entwickelt sich die Leber, und zwar zuerst median; indem aberder Magen nach links geschoben wird, wird das Hufeisen des Duodenumsund mit ihm die Leber nach rechts herübergeschoben, so dass die Haupt-