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.Stereoskope.
Stereoskope.
Mit diesem körperlichen Sehen, damit, dass wir die Entfernung derGegenstände nach der Convorgcnz unserer Sehaxon bemessen, hängt einInstrument zusammen, welches von dem englischen Physiker Wheatstoncin seiner ersten Gestalt erfunden wurde, das Stereoskop. Das ursprüng-liche Wheatstone'sche Stereoskop besteht aus zwei Spiegeln, welche unter
nahezu rechtem Winkel aneinanderFig. 57. gelegt sind, und aus zwei seitlichen
Laden, in welchen' perspektivischeZeichnungen eines und desselbenGegenstandes eingeschoben werden,aber perspectivische Zeichnungen derArt, dass das eine Mal der Gegen-stand gezeichnet ist, wie er mit demrechten Auge gesehen wird, und dasandere Mal der Gegenstand gezeich-net ist, wie er mit dem linken Auge gesehen wird. Wenn man nun dieeine Zeichnung, die vom linken Auge, an die rechte, und die vom rechtenAuge an die linke Seite legt, so entstehen Spiegelbilder, die im Sehfeldeübereinander fallen, und aus diesen Spiegelbildern entsteht uns das Reliefdes Körpers, wir glauben den Körper selbst vor uns zu sehen.
Wir wollen mit einem recht einfachen Gegen-stände beginnen. Denken Sie sieh, Sie hätten einenabgestumpften Kegel, und Sic bringen ihn der Nasen-wurzel gegenüber ziemlich nahe vor die Augen, sowird er jedem der beiden Augen als aus zwei Krei-sen bestehend erscheinen, einem grösseren, der derBasis entspricht, und einem kleineren, der der Ab-stumpfungsflächc entspricht. Diese Abstnmpfungs-fläche wird aber für beide Augen nach verschiede-nen Seiten aus dem Centrum gerückt sein. Nun den-ken Sic sich zwei entsprechende Zeichnungen, Aund B, Figur 57, eine für das linke und die anderefür das rechte Auge ins Stereoskop gelegt, so fallenihre Spiegelbilder wie in l t; f Figur 58 im Sehfeldeübereinander. Denkern Sic sich weiter, Ihre Gesichts-linien convergirten zunächst für den Punkt c so, dassdie beiden grossen Kreise auf identischen Stellen derNetzhäute abgebildet würden und im Sehfelde in denhier perspectivisch gezeichneten Kreis If zusammen-fielen: dann bildet sich der kleine Kreis in den bei-den Augen auf verschiedenen, auf nicht identischenStellen der Netzhäute ab. Sie müssen, um ihn ein-fach zu sehen, Ihre Gesichtslinien convergiren lassenfür einen näheren Punkt, für d, und die Folge davon ist, dass Sie dieEntfernung dieser beiden, jetzt in einen zusammenfallenden Kreise geringerschätzen, als sie ist. Es schiebt sich der kleinere einfach gesehene Kreisvor den grösseren, es ist, als ob er in r n läge, und ich habe dadurch