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2 (1873) Lehrbuch der organischen Chemie für den Unterricht auf Universitäten, technischen Lehranstalten und für das Selbststudium
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Allgemeiner Theil.

Besser wie durch Definitionen wird es durch Beispiele gelingen, klarde^Vaieuf zn machen, wie die Structurtheorie die organischen Verbindungen sich

Zum Verständniss der untenstehenden Betrachtungengeben wir die graphische Versinnlichung der Valenz der Elementaratome,so wie sie gewöhnlich dargestellt wird:

der Ek-men- constituirt denkt.

taratome,

( ,n

graphisch ( "•••') oder —Ö—

N m

S~/

(• : •) oder O

0" und S"H'.Cl'.Bretc. „

G30

•) oder

oderoder

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Es bedarf wohl kaum der Erwähnung, dass diese Zeichen wederüber die Form, noch über die relative Grösse der Atome, noch über ihreStellung im Kaume etwas aussagen sollen; sie sollen vielmehr nur durchdie Anzahl der die Valenzen oder Verwandtschaftseinheiten bedeutendenPunkte', oder der von den Kreisen ausgehenden Striche die Quantiva-lenz der Elementaratome verdeutlichen. Kohlenstoff ist vierwerthig,Sauerstoff und Schwefel sind zweiwerthig, Wasserstoff,Chlor etc. einwerthig angenommen. Der Stickstoff dagegen alsdrei- und unter Umständen fünfwerthiges Element betrachtet.

Betrachten wir nun vom Standpunkte der Theorie zunächst organi-sche Verbindungen mit einem Atom Kohlenstoff.Verbindun- -A-us der Behre von der Werthigkeit der Elemente folgt von selbst,

ifohlenstoff dass das Sumpf- oder Grubengas, CH 4 , ein gesättigtes Moleküldarstellt, in welchem die vier Valenzen (Verwandtschaftseinheiten) derKohlenstoffatome durch vier einwerthige Wasserstoffatome völlig ge-sättigt sind.

graphisch ( MyIyK oder

Ebenfalls gesättigte Moleküle sind:

0"

p.ii graphisch

f-M-K odor

Kohlensäure.