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A t omtheorie.
leicht, wenn man zu einem bestimmten Gewicht Wasser gleich-viel von diesen Körpern im erwärmten Zustand bringt, und misst,um wie viel die Temperatur des Wassers steigt, wenn sich diehineingebrachten Körper um eine gleiche Anzahl von Graden ab-kühlen. Man nennt Wärmecapacit'ät oder spe'cifischeWar nie der Körper die relativen Wärmemengen, welche dieGewichtseinheit (1 Kilogramm z. 1!.) dieser Körper braucht, umihre Temperatur von 0 n bis 100° zu erhöhen; man drückt die-selbe in Zahlen aus, und nimmt dabei die zur Erhöhung derTemperatur der Gewichtseinheit Wasser von 0" bis 100° nöthigeWärmemenge gleich 1 an.
Vergleicht man die speeifische Wärme der testen einfachenStoffe mit ihren chemischen Aequivalenten. so findet man mei-stens: duss die specif'i sehen Wärmen in umgekehrtemVerhältniss zu den chemischen Aequivalenten stehen.Es giebt nur wenige Ausnahmen davon, und auch diese ver-schwinden, wenn man die von uns angenommenenchemischen Aequivalente durch h > theilt. AehnlicheVerhältnisse beobachtet man bei den einlachen Gasen, wenn mansie unter sich vergleicht.
751. Wenn man also für das Gesetz der speeifischen Wärinekeine Ausnahmen gelten lassen wollte, so müsste man für Was-serstoff, Chlor. Brom, Jod, Stickstoff, Phosphor, Arsen, Kalium,Natrium und Silber halb so grosse Aequivalente annehmen, unddie Formeln der Verbindungen dieser Stoffe würden hierdurcheine entsprechende Veränderung erleiden. Statt HO,KO, NaOiAgO,KC'l. HCl. AgClu. s. w, müsste man II 8 0, Iv^O, Xa 8 O, Ag 2 0.K 2 C1 2 ,H S C1 2 , Ag 8 GL. u. s. w. schreiben; denn wenn die Aequiva-lente dieser Stoffe nur halb so gross angenommen werden, nuissman doppelt so viel Aequivalente nehmen, um dieselbe Zusam-setzung zu erhalten.
Es giebt übrigens nur wenige Chemiker, welche diese ther-mischen Aequivalente bei den chemischen Formeln anwenden.
Theorie der Atome.
752. Die chemischen Aequivalente drucken die Gewichtsver-hältnisse aus, nach welchen die Körper sich unter einander ver-binden ; die Lehre von den Aequivalenten wird stets richtig sein.