138 Ceriuin, Lanthan und Didym.
mehrfache Wiederholung desselben Verfahrens, sowie durch me-chanische Trennung der rothen Krvstalle von schwefelsauremDidymoxyd von den farblosen Krystallen des Lanthansalzes reinerhalten werden.
Das Ceroxyd, Ce ä O a , ist nach schwachem Glühen gelb ge-färbt; es wird von verdünnten Säuren nicht gelöst. Das Cer-oxydhydrat ist hellgelb und wird beim Trocknen dunkler gefärbt.Es lost sich in Chlorwasserstoffs'äure beim Erwärmen unter Ent-wickelung von Chlorgas, indem Einfach-Chlorcer sich bildet.
Las Ceroxydulhydrat ist farblos, sowie seine Salze. Es oxy-dirt sich leicht höher an der Luft.
Das Lanthanoxyd, LaO, ist beinahe weiss, wenig gelb-lich gefärbt, sein Hydrat ist vollkommen weiss. Es löst sich inverdünnten Säuren leicht auf, und treibt Ammoniak aus dessenSalzen beim Kochen mit Wasser.
Das Didymoxyd, Di O, ist nach starkem Glühen rein weiss,und nur dann braun gefärbt, wenn es von dem höheren Oxydbeigemengt enthält. Das aus der Lösung von Einiäeh-Chlor-didym durch Kali gefällte Oxydhydrat ist gallertartig und Massrosenroth gefärbt. Das Hydrat und das geglühte Oxyd lösensich leicht in verdünnten Säuren, und bilden damit rosenrothe,zuweilen etwas violett gefärbte Salze. Das Salpetersäure Didym-oxyd hinterlässt beim Glühen braunes Didymhyperoxyd, welchessich in verdünnten Sauren leicht unter Entwickelung von Sauer-stoffgas zu Didymoxydsalzen löst.