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Schwefelinetalle.
Giesst man zu der Lösung eines Metalls der dritten Classeeine Auflösung von Schwefelkalium, so entsteht anfangs ein Nie-derschlag , welcher das neue Schwefelmetall darstellt; derselbelöst sich nachher in einem l'cberschuss von_Schwefelkaliumwie-der auf, indem ein lösliches Schwefelsalz sich bildet.
Die Schwefelmetalle besitzen häufig einen entschiedenenMetallglanz.
Die Schwefelmetalle widerstehen der Einwirkung der Hitze,und nur gewisse Schwefelmetalle der fünften Classe zersetzensich in sehr hoher Temperatur.
Einwirkung der Metalloide auf die Schwefelinetalle.
Verhalten des Sauerstoffs.
2G8. Der Sauerstoff wirkt auf alle Schwefelmetalle in mehroder weniger hoher Temperatur kräftig ein.
Die Schwefelinetalle der ersten Classe verwandeln sich inder Hitze bei Berührung mit Sauerstoff in schwefelsaure Salze;das Metall und der Schwefel, beide vereinigen sich mit Sauer-stoff, und die Producte der Verbrennung bleiben mit einanderin Verbindung. Das in die zweite Classe gehörige Schwefel-magnesium verhält sich in ähnlicher Weise.
Die Schwefelmetalle der drei folgenden Classen hinterlassenbeim 1 heftigen Glühen im Sauerstoffgas Oxyd, während viele der-selben bei schwächerem Glühen auch eine gewisse Menge vonschwefelsaurem Metalloxyd bilden.
Die Schwefelinetalle der fünften Classe endlich gehen beimErhitzen im Sauerstoffgas in Metalle über, und der Schwefelverbrennt zu schwefeliger Säure.
Der Sauerstoff kann die meisten Schwefelmetalle schon inder Kälte zersetzen, besonders bei Gegenwart von Wasser; vieleverwandeln sich hierbei zuletzt in schwefelsaure Salze.