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Wasser st oft.
Fig. 21.
über Wasser gelullte Glasglocke mit einer kleinen Glasplatteverschliesst, sie verschlossen in die Röhrehebt, ohne sie umzudrehen, und eine an einemgebogenen Eisendraht befestigte brennendeKerze, nachdem man zuvor die Glasplatteweggenommen hat, einführt (Fig. 21). DieKerze verlöscht sogleich.
Häufig hat man nothwendig trockne Gaseanzuwenden, und darf sie daher nicht überWasser, sondern über Quecksilber auffangen,welches in einer, aus Marmor oder einemanderen dichten Stein verfertigten, Wanne ent-halten ist. Kleinere Quecksilberwannen machtman von Porcellan oder Eisen. Man giebtihnen zweckmässig eine solche Form, dass sie möglichst wenigQuecksilber zur Füllung erfordern, und doch in einem gewissenTheile hinreichend tief sind.
Fig. 22 und 23 stellen zwei senkrechte Durchschnitte einermarmornen Quecksilberwanne dar. Fig. 22 zeigt den Längeschnitt,
Fig. 23 den
Fi S- -- Fi 8- 23 - Querschnitt,
x nach der Ebe-
u .ne X y in Fig.22. Die Linie2 u deutet den
Stand desQuecksilbersan.
52. Will
v man die Gase
trocken auf-sammeln , somüssen die Gelasse (Glocken, Flaschen) vorher gut getrocknetwerden, was dadurch geschieht, dass man sie über Kohlen erhitzt,wobei man ihnen durch beständiges Umdrehen eine gleichförmigeTemperatur zu geben sucht. Mittelst eines gewöhnlichen Blase-balgs, der vorn mit einer langen Glasröhre versehen ist, so dassman damit bis auf den Boden des Gefässes reicht, bläst manfortwährend Luft ein. Hierauf füllt man das Gefäss mit Queck-silber an, und dreht es unter Quecksilber um. Um das in derGlocke gesammelte Gas zu trocknen, bringt man ein Stückcheneines Körpers hinein, welcher mit Begierde Wasser aufnimmt,