Darstellung desselben. 41
Silber verbinde; das Kalium steigt rasch in dem Quecksilber indie Höhe und gelangt dann zum Wasser, dessen Zersetzung so-gleich beginnt-
40. Um das Wasser mittelst Eisen zu zersetzen, bringt manin einen Ofen, Fig. IG, ein Porcellanrohr (oder auch einen eisernenFig. IG.
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Flintenlauf), welches mit Bündeln von feinem Eisendraht angefülltist. Man verbindet eine kleine mit Wasser gelullte Retorte amit dem einen Röhrenende, und befestigt in dem anderen Endeder Rohre luftdicht ein Gasleitungsrohr, welches das Gas untereine mit Wasser gefüllte Glocke leitet. Die Porcellanröhre wirdnun langsam erhitzt, damit sie nicht in Folge zu schneller Tem-peraturerhöhung springe, und zuletzt bis zur Rothgluth gebracht.
Sobald die Röhre glüht, erhitzt man das in der Retorte ent-haltene Wasser zum Kochen; der Wasserdampf streicht über dasglühende Eisen, welches den Sauerstoff aufnimmt, und der hier-durch freigewordene Wasserstoff besiebt sich in die Glocke.
47. In der Kälte wird das Wasser von Eisen nicht zersetzt,es ist dazu Glühhitze nothwendig; anders verhalt es sich, wennman mit dem Wasser eine starke Säure, z. P>. Schwefelsäure,vermischt; in diesem Falle wird das Wasser schon bei der ge-wohnliehen Temperatur durch Eisen zerlegt. Die Zersetzungerfolgt hierbei in Folge einer ähnlichen Ursache, welche die Zer-setzung des Manganhyperoxyds durch Schwefelsäure bei niedererTemperatur bewirkt (;>9.). Die Erfahrung hat gelehrt, dassbei derBerührung verschiedener zusammengesetzterS t o ff e durch Aus tausch ihrerBestandt heile f a s t immer