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1 (1855) Anorganische Chemie und Abriss der organischen Chemie
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Wasserstoff.

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Sauerstoffgas gelullt worden, man öffnet die Hähne, drücktdie Glocke tiefer in das Wasser, und drängt hierdurch den

Fig. 12.

Sauerstoff in die Blase. Reicht die in der Glocke befind-liche Gasmenge zur Füllung der Blase nicht hin, so schliesstman die Hähne, füllt die Glocke nochmals mit Sauerstoffgas an,und lässt nach abermaligem Oeffuen der Hähne eine neueMenge von Sauerstoffgas in die Bhise eintreten. Das Metallstückr wird hierauf abgeschraubt, alsdann eine feine Röhre t, Fig. 14,

Fig. U.

durch Anschrauben daran befe-stigt , und diese in die Flammegesteckt. Drückt man die Blase,indem man sie unter den Armnimmt, so tritt ein Sauerstoff-strom in die Flamme.44. Der Sauerstoff ist ferner zum Athmen und Leben derThiere unentbehrlich; ein Thier stirbt nach einigen Augenblicken,wenn es in Luft gebracht wird, die vorher ihres Sauerstoffs be-raubt wurde.