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6 (1910) Blätter und Blüten
Entstehung
Seite
8
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18411850

1851186018611870

0,142 MM.

0,2590,174gestalteten sEinfuhr:

18711880: 0,190 MM.

18811890: 0,318

18911896: 1,536

Werte wie folgt:

Ausfuhr:

seewärts

: binnenwärts:

0,532

0,212 MM. kg

0,640

0,239

0,785

0,347

0,762

0,318

0,980

0,246 ,,

0,727

0,256 ,,

0,898

0,219 ,,

1,373

0,256 ,,

2,136

0,305

2,860

0,342

3,535

0,480

2,191

0,386

kg

1897 ........ 1,402

1898 ........0,696

1899 ........ 1,277

1900 ........ 1,806

1901 ........ 1,112

1902 ........ 1,325

1903 ........ 1,173

1904 ........2,137

1905 ........2,112

1906 ........3,152

1907 ........4,730

1908 ........2,320

Unter Ausfuhr binnenwärts sind die Mengen zusammengefaßt, dieHamburg elbwärts oder mit der Eisenbahn verlassen, die also ins deutseheZollgebiet gelangen und zur Deckung des deutschen Bedarfs dienen.Hierzu kommen im Mittel pro Jahr 60 000 kg, die auf dem Seewege nachder Rheinprovinz und nach den altpreußischen Häfen gehen, sowie bis-weilen wechselnde Posten, die von Holland auf dem Landwege oder rhein-wärts ins Zollgebiet gelangen. Insgesamt sind ins Zollgebiet gelangt1908: 979 300 kg, 1909: 751100 kg. Der billigste Preisstand für Nelken(unverzollt) seit 1850 war 1896 mit 38,70 M pro 100 kg, der höchste 1874mit 331,6 M und in neuerer Zeit schwankten die Preise von 40 M (1897)bis zu 132 M (1904). Hauptkäufer am Hamburger Platze sind, vonEuropa abgesehen, die Vereinigten Staaten, Brasilien, Aegypten.

Der Bedarf an Nelkenstielen steigt ebenfalls, da das Oel zurVanillinfabrikation benutzt wird. Fast die gesamte Ausfuhr gelangtnach Hamburg. Hamburg empfing (Werte in Kilogramm):

189718981899

190319041905

867 500

379 500

1 640 000

unverzollt) war 1904

1906: 907 2001907: 891 600190S: 1 206 400mit 132 M, ein

297 000 1900: 787 300

298 400 1901: 503 0001 457 200 1902: 919 700Ein hoher Preis (100 kg,

niedriger 1897 mit 40 M.

Crocus. In der Produktion steht Spanien weitaus an erster Stelle(La Mancha, Huelva am Golf von Cadix, Albacete, Alicante, die InselMallorca). Der spanische Export betrug 1901: 97 846 kg, 1902: 86 017 kg,1903: 72 275 kg. Direkt aus Spanien empfing Deutschland 1908: 9100 kg,1909: 12 500 kg, 1910 (bis Ende Juni): 4500 kg. Weit geringere Mengen,meist aber besserer Qualität liefert Frankreich (Bezirke Carpentier undOrange im Dep. Vaucluse, Bezirk Pjthiviers-en-Gätinois im Dep. Loiret,nordöstlich von Orleans). Die Kulturen gehen aber stark zurück, habendurch strenge Winter gelitten, teils durch Ratten, Kaninchen, Hasen,teils durch Krankheiten (Tacon" besteht in einer Fäule der Zwiebeln,mort du safron" wird durch einen unterirdisch lebenden Pilz veranlaßt).

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