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2 (1829)
Entstehung
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gebraucht. In den österreichischen Gränz-Districten mäht man die aufgeschossenen jungen Zweige im Sommer,lässt sie trocknen, durch Pferde zu einem gröblichen Pulver treten, und verführt sie grösstentheils nach derTürkey. Zum Ausgerben der feinen Ledergattungen ist dieser Sumach so gut Avie der ächte Sumach.

Schon Plinius kannte diesen Strauch unter dem Nahmen Cotinus als ein Färbematerial. Bauhin und Clusiu*erwähnen ebenfalls der färbenden Eigenschaft desselben. Heut zu Tage dienet das Holz in Spanien, Frankreich»Majland, Astrachan, und fast überall, wo es vorkömmt, als ein vorzügliches gelbes Pigment in der FärbereV-In den österreichischen Staaten ist dieses Holz der Gegenstand eines bedeutenden Handels ; aus Ungarn werde»jährlich mehrere tausend Centner dieses Holzes nach Oesterreich, Böhmen, Mähren und selbst ins Ausland geführt«

In der Medicin hat man die Rinde gegen die Wechselfieber als ein Surrogat der China angefangen anzu-wenden, doch wird sie jetzt nur äusserst selten gebraucht.

Erklärung der Tafel 165»

a) Ein blühender Ast.

b) Die Blume vergrössert.

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Erklärung der Tafel 166.

a) Ein Ast mit reifen Früchten.

b) Eine vergrösserte Frucht von Vorne sichtbar.

c) Dieselbe nach der Seite gekehrt.

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