R H U S COTINUS. i.
Perrücken -Sumach. — ital. Cotino.ung. Särga Szömörtze. — slav. Sumach.
Linn. Syst. sexual. Class. V. Pentandria; Ord. 3. Trigynia.
■^nn. Syst. nat. Ord. Dumosae.
J Ussieu Syst. nat. Class. XIV. Plantae dicotyledones, polypetalae. Stamina perigyna; Ord. 12. Terebintaceae.
Hassel Syst. nat. Class. IV ; Ord. 2; Gruppe 1; Sippschaft 2- Terpentinartige (Terebintaceae).
V est Syst. horti Johannei. Class. V. Dichlamydium; Fam. 59- Thesioideae.
«o*. Synonym. Cotinus coggyria. Scop.\ Cotinus coccygria. Moench.
^harrn, Synonym. Cotinus.
^errückenbaum; Sumach; Visetholz; Gelbholz; Rujastrauch; Fustelholz.
^hctracter Gener. Calyx 5fidus; petala 5 vel nulla; bacca monosperma, sicca.V( dch fünftheilig; Blumenblatter fünf, oder keine; Beere einsamig, trocken.
Character Spec. Rhus Cotinus : foliis simplicibus, obovatis, integerrimis.•^e Blätter einfach, umgekehrt-eyförmig, ganzrandig.
Ein 4 — 6 Fuss hoher Strauch. Die Blätter abwechselnd stehend, verkehrt-eyfö'rmig, fast rund, ganzrandig,Ur >d glatt: die Blattstiele, Rippen und Adern röthlich. Die Blumen in Rispen: Blumenblätter 5, grünlich - weiss,e yförmig, aufrecht-abstehend; die Kelche 5spaltig, bleibend; die Deckblätter fadenförmig, haarig. Die fünf Staub-ten sind sehr kurz; die Staubbeuteln klein, kürzer als die Blumenkrone, der Fruchtknoten oben, rundlich, vonüe r Länge der Blumenkrone; die drey Narben herzförmig, klein. Die Rispe verlängert sich nach dem Verblühen,^rd haarig, und stellt dann einen fedrigen Strauss dar. Die Früchte sind halbherzförmig, unbehaart.
Dieser Strauch ist im südlichen Europa zu Hause; kommt aber auch in Ungarn häufig, und in Oesterreichle f und da vor; die Blüthezeit desselben ist im May. Er wird häufig wegen seiner ausgezeichneten Schönheit11 Lustgärten cultivirt.
Officinell ist die Rinde; die Einsammlungszeit ist im Frühjahr, im März und April.
Die Sumach-Rinde, Cortex Cotini hat äusserlich eine graubraune, inwendig eine rothbraune Farbe; sie istUl1 «, etwas rauh, leicht zerbrechlich. Sie hat einen schwachen, angenehmen Geruch, und einen bitlerlich-zusam-* e *iziehcnden Geschmack.
Die medicinischen Kräfte der Sumach-Rinde sind zusammenziehend. Uebrigens haben alle Theile diesesll 'auches einen zusammenziehenden, balsamischen Geschmack, und verbreiten, wenn sie gerieben werden, einena 'samischen, citroneriähnlichen Geruch.
Eine weit ausgebreitetere Anwendung findet der Perrückenbaum in technischer Beziehung als ein gelbes
at "b- und Gärbematerial. Das Holz dieses Strauches kommt im Handel unter dem Nahmen ungarisches Gelbholz
. 0r - Die Blätter und die jungen Zweige werden gestossen, und sind unter dem Nahmen unächter, venetianischer oder
a henischer Schmak bekannt, und werden zum Schwarzfärben und Gärben, so wie als Beitze bey Türkischroth
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