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1 (1828)
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AESCULUS HIPPOCASTANUM. L.

Gemeine Piosskastanie. ital. Castagno d' In die.ungar. Gesztenye Bokretafa. slav. Bodlawy Mad'a;

Lmn. Syst. sexual. Glass. VII. HeptandriaLinn. Syst. nat. Ord. Trihilatae

Ord. 1. Monogynia.

Ord. 6- Acera.ighiae).

an. Synonym. Hippocastanum vulgare. Gaerln.Pharmaceut. Synonym. Hippocastanum. Rosskastanie.

t,alyx monophyllus, quinquedentatus, ventricosus; corolla pentapetala, inaequalis, pubescens,

j erta; Stigma styli efformati acutum: Capsula spinosa, bi-tri-locularis; semina magna castaneac-

lormia.

ls einblättrige fünfzähnig, bauchig; die Blumenkrone hat fünf ungleiche, weichhaarige Kronenblätter,ist auf dem Kelche befestigt; die Narbe des ausgebildeten GrifTels ist spitzig; die Kapsel ist stachelig,y- trey- lächerig; die Samen sind gross, kastanienförmig.

D "Rl- " /)6C ^ escu * us Hippocastanum : foliis digitatis, plerumque septenis, corollis patulis.atter gefingert, gewöhnlich mit sieben Blättchen; ausgebreitete Blumenkrone.

sind T , Lekannler . llo]ier und dicker Banm, welcher am Stamme eine rissige Rinde hat. Die Acsle desselben1 , 1! jge jieitet. Die Blätter sind langgestielt, gefingert, gewöhnlich aus sieben Blättchen zusammengesetzt,f > TU C1 ° lmi 8 nzcU * or mig, u »d am vorderen Rande gesägt sind. Die weissen anfangs roth später gelb bemackel-be^tänd" 1611 Stehen in aufVecll ten, grossen, pyramidenförmigen Trauben. Die Zahl der Staubfäden ist nichtdie P 1 a "V Sln m a ^ e Rlüthen Zwitterblüthcn, daher dieser Baum eigentlich zu den mehrhäusigen (inzwev-] n 1 gehört. Die Frucht besteht aus einer grünen, fleischigen, dicken, stacheligen Kapsel, die baldle ) acheng ist, und ein zvvey auch drey kastanienähnliche, innen weisse, aussen mit einer dunkel-Faunen, lederartigen Haut umgebene Samen enthält.

j . as wa " re Vaterland des Rosskastanienbaumes ist eigentlich Mittel-Asien; er wird aber jetzt so häufig in

j) ,i| C1S Cn euro P älsc hen Ländern gezogen, dass man ihn so zu sagen für einheimisch erklären kann. Man findet

a gemein in Alleen, an den Wegen, und hier und da in Wäldern. Die Blüthezeit desselben ist im April und May.

sammelt "f 1 1St di ° Rinde der zweyvierjährigen Aeste, die im Frühjahre vor dem Entfallen der Blätter einge-und von dem Splinte, der beynahe keine wirksamen Thcile enthält, abgesondert werden muss.

Die Rinde ist

von aussen rothbraun mit kleinen Flechten hier und da besetzt, und runzlig, innen vonwelche 1 e ; sie hat einen eigenen etwas balsamischen Geruch, und bitter- zusammenziehenden Geschmack,

' 6 Z 6re % schaft der stacheligen Kapsel der Früchte noch in einem weit höheren Grade zukommt;'üen D- V- A der MÜhe Werth wäre > rücksichtlich der Wirkung dieses Thciles der Pflanze Versuche anzu-auszeicl 11 ""' Wasser gekocht gibt ein lichtgelbbraunes Decoct, welches sich durch die Eigenschaft

zur Ext U6t V S f Und LlaU ' nach Verschiedenheit der Richtung gegen das Licht die Farben zu wechseln; bis-ractdicke abgedampft gibt PS ungefähr den vierten Theil des Gewichts der Rinde, Extract, Extractum

hellerer Farbe, zäh

daher es in dstell