jnnistein- Torquay.
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Tönnistein, rheinpreussisches Dorf, 130 m., in dem zum LaacherSee führenden Seitenthale des Brohlthals, in dessen Nähe 2 Quellen ent-springen. Der Heilbrunnen (Natr. hie. 2.59, Magn. bic. 1.63, Natr.c hlor. 1.41, Natr. sulf. 0.14. Ken-, bic. 0.02. fr. CO, 1270 c.c.) ist einalkalisch-muriatischer Säuerling mit reichem Kohlensäuregehalt, dereine leicht eröffnende Wirkung hat und gegen Blennorrhoe!] der Harn-Ußd Respirationsorgane sowie gegen chronische Magen- und Darmkatarrhelnit günstigem Erfolg getrunken und viel versandt wird. Eine zweiteQuelle, der Stahlbrunnen (Korr. hie. 0.08, Magn. bic. 1.40, Cale. Inc.°-58, Natr. Inc. 1.21. fr. CO, 1260 c.c), liegt 20 Min. entfernt beiWassenach. Er ist ein erdig-alkalischer Eisensäuerling, der bei anämi-schen Zuständen gut vertragen wird.
Von Ebst. Brohl (Lin. Coblenz-Bonn), zugleich Dampfschiffstation, P/4 St., vonEbst. Niedermendig (Lin. Andernach - Mayen) 2 3 / 4 St. — Unterkunft im Kurhotellnii 34 Z. (Pens, mii Z. 4—5 Mk.) u. in der Badeanstalt. — Arzt in Brohl; Kur-z «it: l. Mai bis 1. oh.
Topusko in Süd-Kroatien, im Baner Kreise, nahe der Bosnischen
Grenze, durch das Waldgebirge gegen Norden geschützt, hat schon ver-möge seiner geographischen Lage (es ist südlicher gelegen wie Triesl)ein warmes Sommerklima (mittl. Temp. 20° C). Vermöge der stetigausströmenden Wasserdämpfe ist die Saturation der Luft hoch (mittl.reI - Feuchtigkeit des Summers 89.7 %). Es entspringen dort eine ganzeli, ' lll <s indifferenter Thermen von ungewöhnlich hoher Temperatur. Manunterscheidet den Bezirk der Spiegelbäder, dessen Quellen 50° C. haben.Un, l den der Schlammbäder mit 57.(5° warmen Quellen. Die Thermal-bäde * und 11H .l ir „och die Schlammbäder haben eine stark excitirende,(l "' Resorption kräftig anspornende Wirkung und dementsprechende In-(lil 'ationon.
Von Ebst. Sissek (Lin. Steinbrück-Agram-Sissek) 46, von Ebst. Karlstadl (Lin.' K ra m-Fiume) 67 Km. - Arzt anwesend; Frequenz: 500.
Torquay, englische Stadt mit 30000 Einw. in der Torbai, in Eisen-hilll »-Verbindung mit Exeter. An der steilen Südküste von Devonshire10 getrennten Häusergruppen terrassenförmig emporsteigend ist der Ortein durch den Reiz seiner Landschaft ausgezeichnetes Seebad und zu-gleich klimatischer Winterkurort. Der Windschutz gegen Nordwest bisNordost ist ziemlich vollständig, nur der Südwest hat freien Zutritt.J 1 « mittlere Temperatur des Winters ist 6.6°, des Frühlings 11°, desSommers 16.5°, des Herbstes 12.1° C. [Jeber die Aequabilitäl der^geswärme und über den seltenen Nebel hat schon Clark sich ge-